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3 Übungen für eine klare selbstbewusste Stimme, für deinen nächsten Videocall 

 Februar 5, 2021

By  admin

Die Stimme und Tonalität sind wesentliche Erfolgsfaktoren in der Akquise. Falls du dich immer schon gefragt hast, warum so viele Vertriebler beim telefonieren spazieren gehen… Nun, dass liegt daran, dass im Stand das Lungenvolumen größer ist. Dadurch fällt uns das Sprechen wesentlich leichter. Die Stimme klingt dann nicht so „gepresst“. Nachfolgend einige Übungen, mit denen du deine Stimme und Sprachqualität verbessern kannst. 

Leise oder schwache Stimme, am Telefon

Nimm dein Handy, oder einen Laptop mit Aufnahme Funktion, starte die Aufnahme und entferne dich dann ca. 3 große Schritte davon. 

Dein Blick ist gerade ausgerichtet, atme tief ein, halte kurz die Spannung und atme dann aus…. wiederhole dies zweimal. Dann sprichst du in Richtung deines Aufnahmegerätes:

„Ich spreche klar und in normaler Lautstärke und werde gehört“

Wiederhole das ganze dreimal.
Höre dir jetzt deine Aufnahme an
Wiederhole diese Übung im Anschluss mit 6 Schritten Abstand, was fällt dir auf??

(Alternativ kannst du das ganze im Anschluss mit 9 Schritten Abstand durchführen)

Eine leise oder schwaches Stimme wirkt nicht selbstbewusst. Oft steckt auch die Angst, „zu laut“ zu sein, dahinter. 

Wir werden oft gar nicht so laut wahrgenommen, wie es uns in unserem Kopf vorkommt. 

Im Anschluss kannst du die Übung wiederholen und dabei auf einen höher gelegenen Punkt schauen, variiere mit deiner Stimme in Lautstärke und Tonart. Du wirst merken du wirst immer noch wahrgenommen ohne zu schreien. 

Sprachstopper durchbrechen 

Öh, ähm, tja, also, eigentlich, etc. …. Diese Sprachstopper sind der Erzfeind des freien Sprechens und des Selbstvertrauens! Auch sie sorgen dafür, dass du wenig überzeugend wirkst. 

Zeichne 2-3 Telefonate mit Kunden auf. 

Höre dir diese Gespräche an, Notiere dir aus 3-5 Sätzen jedes einzelne Wort, lasse nichts aus. 

Welche Sprachstopper fallen dir auf? 

Mache dir Bewusst, Sprachstopper sollen die Aufmerksamkeit deines Gegenübers sichern – signalisieren aber nur eins – UNSICHERHEIT.

Wie du kommunizierst hinterlässt mehr Eindruck als das was du sagst. Sprich immer so als seist du dir ganz sicher! 

Hör dir anschließend das gesamte Gespräch an und notiere dir alle Sprachstopper nacheinander, mache dir diese bewusst und präge sie dir gut ein. 

Sprich zukünftig langsamer und versuche, Schritt für Schritt, die Sprachstopper aus deinem Wortschatz zu tilgen! 

Aussagen / Feststellungen, die sich wie Fragen anhören 

Vielleicht kennst du das? Du sagst du einem Kunden, dadurch haben Sie folgenden Vorteil …. 

Seine Reaktion ist etwas wie: „Ja?“ Sicher? Das müssen Sie mir sagen, Sie sin der Experte.“ 

Vielleicht warst du in diesem Moment verwundert, warum du eine solche Reaktion bekommen hast. Hast du dem Kunden doch eine perfekte Vorteils- und Nutzenargumentation geliefert. 

Der Schlüssel liegt auch hier in deiner Stimme. Hier empfiehlt es sich ebenfalls, 2-3 Gespräche aufzunehmen und auf deine Betonung zu achten. Wenn wir etwas erklären, neigen wir oft dazu, am Satzende, mit der Stimme nach oben zu gehen. Unbewusst wollten wir uns damit eine Bestätigung des Zuhörers abholen. Dadurch klingen deine Aussagen wie Fragen und du wirkst wenig souverän. 

Wenn du überzeugend und selbstbewusst klingen willst, senke deine Stimme am Satzende. Dann klingt deine Aussage wie eine Tatsache, nicht wie eine Frage. 

Ich wünsche dir viel Spaß beim ausprobieren und viel Erfolg, in der Umsetzung. 

Über den Autor

René Recktenwald ist als Account Manager unterwegs. Als ehemaliger Inside-Sales Manager hat er über 7 Jahre lang in börsennotierten Unternehmen die Tür, für erfolgreiche Verkaufsbeziehungen geöffnet. Er veröffentlicht eBooks und hat 2021 seinen Blog gestartet, um sein Praxiswissen an Selbstständige, VAs, Trainer und Freelancer weiterzugeben. 

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